Montag, 11.02.

Und ein weiterer Tag, an dem der Wecker uns unsanft aus unseren Betten riss, begann. Um ehrlich zu sein, haben wir uns bereits langsam an das Schlafdefizit gewöhnt. Daraufhin machten wir uns auf den Weg zur Messe mit den anderen 1000 Schülern von St. Peter Claver. Musikalisch wurde die Messe durch den Schulchor wunderschön begleitet, der sogar besser singt als die Kapellknaben (sorry for that). Nach einer kurzen Vorstellungsrunde gab es ein ordentliches Frühstück, bestehend aus unserer geliebten Erdnussbutter auf Toast.

Um halb acht startete die Schule mit dem Fahnenappell, bei dem wir der Schulgemeinde vorgestellt wurden. Danach teilten wir uns in kleine Gruppen und begleiteten unsere Austauschschüler in deren Klassen. Hendrik nahm an einer Klassifizierung von Würmern in Biologie teil, während wir anderen uns in Geschichte über Rudolf Diesel und die Industrialisierung unterhielten. Nach der ersten Stunde verließen wir die Schule und machten uns auf den Weg in die Innenstadt von Dodoma.

Wir bestaunten den Markt mit vielen exotischen Früchten, aber auch Klamotten, Schuhe und Technik gab es in Massen. Nach einem schönen Bummel durch die kleinen Gassen waren wir trotzdem alle froh, dass niemand beim wilden Verkehr in Dodoma überfahren wurde. Danach besuchten wir noch eine Kirche und den Unicampus von Dodoma, der unserer Meinung nach wunderschöne Kletterbäume besaß.

Zurück im Stadtzentrum gingen wir in ein Restaurant mit traditionellen Gerichten und hauten alle richtig rein. Dass wir mit Fingern essen durften, ohne schief angeschaut zu werden, war eine willkommene Abwechslung. Die Gerichte waren sehr lecker und wir hatten viel Zeit, um unsere Austauschschüler besser kennenzulernen.

Zurück in der Unterkunft aßen wir die Mangos vom Markt und entspannten uns etwas. An unserem Abendessen nahmen die Mitglieder der Airport Parish (übersetzt etwa “Flughafengemeinde”) teil, die wir im Anschluss noch näher kennenlernten. Wir ließen den Abend zusammen ausklingen und gingen sehr erschöpft schlafen.  

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